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Akupunkturbehandlung von Adnan Gülec

Traditionelle Chinesische Medizin & Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Jahrtausende alte Therapieform, die auf der ganzheitlichen Sichtweise beruht, dass wir Menschen von einer Kraft, dem Qi (= Lebensenergie) umgeben und durchströmt sind. Das Qi fließt durch unseren gesamten Körper, was bedeutet, dass auch unsere Organe und Meridiane (Energieleitbahnen) in einer engen Beziehung mit dieser Lebensenergie stehen.

Krankheit ist nach chinesischer Überzeugung oft eine Bezeichnung von fehlendem Gleichgewicht im Organismus. Jedes Organ besitzt ein eigenes Qi, das durch emotionale oder physiologische Überbelastung verringert oder durch klimatische Gegebenheiten wie Hitze, Wind, Kälte und Feuchtigkeit beeinflusst werden kann.

Ziel der Traditionellen Chinesischen Medizin

Ein Ungleichgewicht im Energiefluss äußert sich oftmals mit Beschwerden und Krankheit und kann von der Traditionellen Chinesischen Medizin über die folgenden „Fünf Säulen“ wieder in Balance gebracht werden:

  • Ernährung: Eine vitale Ernährung trägt zum Wohlbefinden bei und kann die Heilung unterstützen. In der TCM werden die Lebensmittel nach energetischen Bewertungskriterien eingeteilt. Das Qi und das damit einhergehende Wohlergehen lassen sich durch eine bewusste Zusammenstellung der Lebensmittel und der Art der Zubereitung verbessern. Jedes Nahrungsmittel hat nach Traditioneller Chinesischer Medizin eine bestimmte Wirkungsweise auf das Qi – abhängig davon, welchem Organ es zugeordnet ist und ob es beispielsweise wärmend, kühlend oder neutral wirkt.
     
  • Kräuterheilkunde: TCM nutzt die Wirkung von Blüten, Wurzeln, Blättern und Rinden, aber auch von Mineralien und Tierprodukten. Einer der Grundsätze in der Chinesische Medizin besagt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. So werden einzelne Kräuter und Substanzen in der TCM vielfältig untereinander kombiniert. Jeder meiner Patienten erhält damit ein individuell auf sich und bestehende Leiden abgestimmtes Mittel der chinesischen Kräuter.
     
  • Akupunktur: Bei der TCM ist der gesamte menschliche Mechanismus durch Energieleitbahnen miteinander verknüpft. Gesundheit ist gleichzusetzen mit der ungebremsten Strömung des Qis. Wird dieser freie Fluss gestört, können Krankheiten aufkommen. Die Akupunktur löst diese Qi-Blockaden auf, in dem sie an bestimmten energetischen Punkten angesetzt wird.
     
  • Qigong: Qigong ist eine spezielle Bewegungs- und Atemtherapie, die zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und zur geistigen Fitness eingesetzt wird.
     
  • Tuina-Massage: Sie ist eine manuelle chinesische Behandlung und umfasst vielfältige Fertigkeiten der Massage- und Gelenktherapie. Daraus leitet sich ihr Name ab: TUI = schieben, NA = greifen, AN = pressen und MO = reiben.
     

Anwendung & Diagnosemöglichkeiten

TCM wird besonders in der Schmerztherapie, bei chronischen Krankheiten wie etwa Rheuma oder Arthrose, funktionellen Beschwerden sowie zur Vorbeugung und Linderung von Leiden verwendet. Ihre Wirksamkeit wird auch von der WHO (World Health Organisation) bestätigt.

Darüber hinaus kann TCM bei folgenden Symptomen Wirkung zeigen:

  • Magen-Darm-Erkrankungen – wie etwa Reizdarm und Reizmagen
  • funktionelle Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Atembeschwerden & Asthma
  • Begleittherapie zur Linderung von Beschwerden bei Chemotherapie
  • Folgeerscheinungen von Diabetes
  • Behandlungen nach Schlaganfall
  • chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Unruhe und Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Allergien und Heuschnupfen
  • Nachbehandlung von Verletzungen oder Operationen
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Tinnitus
  • Schwindel (Morbus Menière)
  • Wechseljahresbeschwerden (Menopause)
  • unerfüllter Kinderwunsch